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Kinderrechte im Museum

Illustration

Am 5. März 2026 mach­te sich die Klas­se 2b mit 22 Schüler*innen der Grund­schu­le im Elia­s­hof im Rah­men des Lebens­kun­de- und Reli­gi­ons­un­ter­richts auf den Weg in das MACH­mit! Muse­um für Kin­der in der Sene­fel­d­er­stra­ße. 

Schon beim Betre­ten wird klar: Hier geht es nicht ums stil­le Anschau­en, son­dern ums akti­ve Erle­ben, Ent­de­cken und Mit­ge­stal­ten. Ein rie­si­ger Klet­ter­turm lädt dazu ein, das Gebäu­de – eine ehe­ma­li­ge Kir­che — zu erkun­den und sich aus­zu­pro­bie­ren.

Foto: Eva von Schi­rach

Im Mit­tel­punkt unse­res Besuchs stand die Aus­stel­lung „Mons­ter­mä­ßig – Kin­der­rech­te ent­de­cken“. Spie­le­risch erkun­de­ten die Kin­der, wel­che Kin­der­rech­te es gibt, ob sie wirk­lich für alle gel­ten und ob auch sie etwas tun kön­nen, damit sie ein­ge­hal­ten wer­den. Den Kin­dern wur­de an Mit­mach­sta­tio­nen, bei Gesprä­chen und beim Reflek­tie­ren deut­lich: Kin­der­rech­te sind kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit – sie müs­sen gekannt, ver­stan­den und gelebt wer­den.

Der Besuch war weit mehr als eine klas­si­sche Muse­ums­füh­rung. Nach der inhalt­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung ging es hoch hin­aus: 20 Minu­ten Klet­ter­zeit im gro­ßen Turm sorg­ten für Bewe­gung, Mut und jede Men­ge Freu­de.

Im Anschluss wur­den alle selbst krea­tiv und bas­tel­ten klei­ne „Sor­gen­fres­ser“ – ein lie­be­vol­ler Zugang zu The­men wie Ängs­te, Gefüh­le und Ver­trau­en. Den Abschluss bil­de­te eine gemein­sa­me Vor­le­se­zeit in der Biblio­thek. In einem ein­drucks­vol­len Buch ging es dar­um, wie wir gemein­sam unse­re Mee­re schüt­zen kön­nen – ein The­ma, das vie­le Kin­der nach­hal­tig beschäf­tigt hat.

Beson­ders wert­voll war das gemein­sa­me Erle­ben im Klas­sen­ver­band – über den kon­fes­sio­nel­len Unter­richt hin­aus. Lebens­kun­de- und Reli­gi­ons­kin­der haben den Tag zusam­men ver­bracht, von­ein­an­der gelernt und mit­ein­an­der gestaunt. Gera­de die­se Ver­bin­dung aus sozia­lem Ler­nen, Wer­te­bil­dung und prak­ti­scher Erfah­rung macht den Besuch so nach­hal­tig.

Unser Fazit: Unbe­dingt emp­feh­lens­wert!

Tho­mas Zen­ker, Lebens­kun­de­lehr­kraft 

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